Intensivbetten-Skandal: Die Panik war gewollt!

Die Verantwortlichen wussten Bescheid, dass kein Engpass an intensivmedizinischer Betreuung für Corona-Patienten droht.

 

Dank Recherchen der Bild-Zeitung ist nun offenkundig, dass die Bundespolitik, vor allem in Person von Gesundheitsminister Jens Spahn, mit einem künstlich erzeugten Engpass an Intensivbetten bewusst Panik vor der Corona-Pandemie erzeugt hat.

Gegen Ende des Jahres 2020 nahm die Zahl der freien Intensivbetten in Krankenhäusern plötzlich und deutlich ab. Und die Versorgungslage blieb angespannt, jedenfalls hat uns das die tägliche Berichterstattung so weisgemacht. Die Panik in der Bevölkerung blieb also auf einem hohen Level und wer es wagte, die dauerhafte Lockdown-Politik in Frage zu stellen, war ein Corona-Leugner, Querdenker oder noch schlimmer: ein AfD-Sympathisant, der billigend Corona-Opfer in Kauf nehme.

Die Wahrheit ist, und wir haben damals schon darauf hingewiesen, die im November gesetzlich beschlossenen Finanzspritzen für Krankenhäuser, die weniger als 25 Prozent freie Intensivbetten haben, sind eine wirksame Stellschraube, wenn man Krankenhäuser mit – oh, Wunder! – wenig freien Intensivbetten haben will. Da schiebt man mal eben das Beatmungsgerät zur Seite, ein Bett fällt aus der Statistik und schon fließt die Förderung.

Ohne Not verlängerte “Notlage” bis zur Bundestagswahl

Das Verhalten der Klinik-Bosse … geschenkt. Aber was die Politik da getrieben hat, ist perfide. Das Schreckgespenst einer Triage, die Angst vor einem kollabierenden Gesundheitssystem und die Panik, im Falle des Falles keine intensivmedizinische Betreuung zu erhalten, waren bewusst falsche Bilder, die der Bevölkerung durch die willfährige Medienberichterstattung in die Köpfe gebrannt wurden. Jeden Tag aufs Neue.

Das kann nicht sein? Doch! Der Gesundheitsminister von Deutschland hat so fähige Mitarbeiter, die ihm erklären können, dass wirtschaftlich handelnde Kliniken quasi über Nacht ihre Intensivbetten künstlich reduzieren werden, wenn sie so unter die Förderquote fallen. Diese Strategie erwies sich als der beste Panik-Pusher. Die Todeszahlen gaben nichts her, der Inzidenzwert war zu abstrakt, aber die Angst vor den gigantischen Pandemie-Wellen, die immerzu dabei waren, sich über Deutschland aufzutürmen – angekündigt von scheinbar immer knapper werdenden Intensivbetten – waren die wirksame Knute, um jede Nachfrage im Keim zu ersticken.

Ja, wer die Wirtschaft abwürgt und nach Gutdünken Hilfsgelder verteilen kann, hat echte Macht im Land. Die bundesweite Notlage jedenfalls dauert, wen wundert’s, bis zur Bundestagswahl im September. Es wird Zeit für einen Politikwechsel und eine umfassende Aufarbeitung der Pandemie-Politik!