Dr. Dirk Spaniel – Gerechte Mobilität für Deutschland

Seit meinem Maschinenbaustudium an der RWTH Aachen beschäftigt mich das Thema Mobilität und Verkehr. Im Rahmen meiner Dissertation befasste ich mich mit der Brennstoffzellen-Technologie und der Zukunft der PKW-Antriebe. Bei DaimlerChrysler leitete ich verschiedene technische Entwicklungsteams. Vor diesem fachlich fundierten Hintergrund vertrete ich als verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag die Meinung, dass die Menschen auch bei Fragen der Mobilitätswende Fairness und Augenmaß verdienen: Es ist die Verantwortung der Politik, Lösungen zu finden, die eine übermäßige Belastung der Bürger vermeiden!

Hierzu ein Beispiel: Die rein ideologische Fixierung der Regierung auf die e-Mobilität beim Individualverkehr ist nicht nur klimapolitisch unsinnig, sondern stellt die allermeisten Menschen vor ungerechte finanzielle Herausforderungen. Warum sollte ein einfacher Bürger nur mit einem teuren, batteriebetriebenen Fahrzeug CO2-neutral unterwegs sein können, während Fahrzeuge der öffentlichen Hand als sauber deklariert werden – egal ob sie mit Strom, Wasserstoff, Erdgas, synthetischen Kraftstoffen oder Biokraftstoffen fahren?

Daher fordere ich seit über zwei Jahren die Gleichstellung synthetischer Kraftstoffe als CO2-neutrale Alternative! Weil die Verbrenner-Technologie die ökonomischste und auch ökologischste ist, die uns zur Verfügung steht. Und weil wir in Deutschland in dieser Technologie über weltweit führendes Know-how verfügen: Ein Potenzial, mit dem wir ökologisch mobil werden, ohne unseren Wirtschaftsstandort zu vernichten.

Ähnlich sieht es in der Frage der Verkehrssicherheit aus. Die Pläne der Regierungskoalition widersprechen zum Beispiel bei der anlasslosen, systematischen Geschwindigkeitskontrolle aller Verkehrsteilnehmer dem Datenschutz – aber kann damit auch nur ein einziger Verkehrstoter vermieden werden? Auch generelle Tempo-30-Zonen in Kommunen ohne Begründung durch besondere Gefahrensituationen sind populistische Schaumschlägerei, die zulasten der Bürger geht. Anstelle derartiger Verbots-Orgien und gezielter Frustration der Autofahrer wäre es besser, in Ausbildung und Aufklärung zu investieren statt Eigenverantwortung und Freiheit zu beschneiden.

In all diesen Fragen stehe ich als verkehrspolitischer Fachmann der AfD auf Seiten der Bürger in diesem Land.